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Jean-Claude Juncker wird Aalkönig 2011

Bad Honnef, den 13.5.2011 Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker wird am 30. September 2011 als 9. Aalkönig der Neuzeit Nachfolger von Bundesminister a. D. Rudolf Seiters, dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes. Das Aalkönigskomitee hat den luxemburgischen Politiker einstimmig nominiert. Jean-Claude Juncker ist die erste ausländische Persönlichkeit, die die Herrschaft über die Aal-Monarchie des Rheinlandes übernehmen wird. Der Politiker aus Luxemburg hat sich wie nur wenige andere Staatsmänner für die Einigung Europas aktiv eingesetzt. Inzwischen wird er international als "Mister Euro" anerkannt und bewundert. Mit seinem Engagement für Europa folgte Jean-Claude Juncker den Ideen von Konrad Adenauer und Robert Schuman, die die europäische Gemeinschaft als Vision verfolgten, um so nach den schrecklichen Weltkriegen des 20. Jahrhunderts Frieden und Freiheit für unseren Kontinent und seine Völker zu erreichen. Als er im Jahre 2006 für seine Verdienste um Europa den Aachener Karlspreis entgegennahm, hat Juncker vor allem die Lebensleistung derer gewürdigt, die unser heutiges Europa aufgebaut haben. Dabei empfahl er allen, die heute nicht mehr ermessen können, was Frieden und Freiheit für die Menschen bedeutet, den "Besuch von Soldatenfriedhöfen als obligatorisches Schulfach". "Bei unserer Suche nach einer herausragenden Persönlichkeit für den Thron des rheinischen Aalkönigs", so der Sprecher des Komitees, Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, "haben wir mit Luxemburgs Premierminister einen der profiliertesten europäischen Staatsmänner gefunden. Wir sind stolz, dass Jean-Claude Juncker zu uns in die Stadt kommen wird, in der der große Europäer Konrad Adenauer jahrzehntelang gelebt hat." Wie alle Experten wissen, durchqueren Aale Flüsse, Seen und Meere und überwinden dabei nationale Grenzen. Der designierte Aalkönig hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Europäische Union mit heute 27 Mitgliedsländern eine Region ohne Grenzen darstellt. Jean-Claude Juncker wurde 1954 im luxemburgischen Redingen an der Attert geboren. Nach seinem Abitur im belgischen Internat Clairefontaine absolvierte er ein Jura-Studium. Schon 1982 wurde er als politisches Talent entdeckt und zum Staatssekretär für Arbeit und soziale Sicherheit in der Regierung Luxemburgs ernannt. Im Alter von nur 30 Jahren wurde Jean-Claude Juncker zum ersten Mal für die Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) in die Abgeordnetenkammer Luxemburgs gewählt. Premierminister Jacques Santer übertrug ihm das Amt als Minister für Arbeit; zugleich wurde er Beigeordneter Minister für den Haushalt. Als Luxemburg 1985 den Vorsitz des Rates der Europäischen Gemeinschaften innehatte, leitete Juncker die EG-Räte Soziales und Haushalt. In dieser Zeit wurde bereits das entschlossene Engagement des jungen Politikers für Europa deutlich. Junckers Credo lautet seitdem, dass nur ein einiges Europa den Frieden auf dem Kontinent dauerhaft sichern kann. 1989 übernahm er die Ministerien für Finanzen und Arbeit. Zwei Jahre später wurde er zum federführenden Akteur für den Maastrichter Vertrag, insbesondere für die Wirtschafts- und Währungsunion. Am 20. Januar 1995 stieg Jean-Claude Juncker zum Premierminister Luxemburgs auf; zugleich blieb er Minister für Finanzen sowie Minister für Arbeit und Beschäftigung seines Landes. Als es ihm im Dezember 1996 gelang, bei den schwierigen Verhandlungen über den Stabilitätspakt zwischen dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac erfolgreich zu vermitteln, wurde Juncker von den internationalen Medien als "Held von Dublin" gewürdigt. Jean-Claude Juncker ist derzeit als Premierminister und Finanzminister seines Landes der dienstälteste europäische Regierungschef. In seinem Land gilt er als bei den Bürgern beliebter Politiker, in Europa genießt er als "Mister Euro" eine hohe Anerkennung. Viele wissenschaftliche Auszeichnungen wurden ihm, u. a. von den Universitäten Münster, Straßburg, Bukarest und Pittsburgh, verliehen. In Anerkennung seines Engagements für Europa erhielt er eine Reihe bedeutender internationaler politischer Ehrungen wie etwa den renommierten Aachener Karlspreis. Das Aalkönigskomitee von Bad Honnef verkündet nun mit großer Freude, dass Jean-Claude Juncker die ehrenvolle Position an der Spitze der Rheinischen Aal-Monarchie übernehmen wird. "Nach den großartigen schwarz-rot-goldenen Aalen sind wir nun in ausländischen Gewässern fündig geworden", so Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost bei der Proklamation: "Und mit Jean-Claude Juncker haben wir einen zukünftigen König in unserem Netz, der wegen seines Mutes, seiner Beliebtheit, seiner Klugheit und seines politischen Charmes in ganz Europa über 500 Millionen Menschen begeistert." Der nominierte Aalkönig zeichnet sich durch seine aufrechte Haltung, sein fröhliches Wesen und seine einzigartige Eleganz sowie seine politische Klugheit aus. Mit diesen Fähigkeiten hat er immer wieder gefährliche Hindernisse und Stromschnellen überwunden. Sein diplomatisches Geschick, seine große Begabung und sein feines Gespür machten den Politiker aus dem kleinen und sympathischen Heimatrevier Luxemburg zu einem echten politischen Schwergewicht und großen Staatsmann in Europa. Das Rheinische Aalvolk will mit dieser royalen Auszeichnung Jean-Claude Juncker gerade in der aktuellen schwierigen Phase der Europäischen Union eine kraftvolle Unterstützung bei der Lösung der Probleme, nicht zuletzt bei der Stabilisierung einiger EU-Staaten und des Euros, geben. "Wir werden so auch beim diesjährigen Aalkönigsfest wieder ein volles Kurhaus haben", erwartet der Sprecher des Komitees, F. Ost: "Die Kartenbestellung ist bereits gut angelaufen. Wir konnten renommierte Sponsoren gewinnen, ohne die ein solches Krönungsfest hier in Bad Honnef nicht möglich wäre. Wir werden mit dem Reinerlös erneut Sozialprojekte im Jugendbereich von Vereinen unterstützen." In den vergangenen 8 Jahren wurden vom Aalkönigskomitee über 100 Jugendprojekte in Bad Honnef mit insgesamt mehr als 150.000 Euro gefördert. Kindern und Jugendlichen konnte so über Vereine des Sports, der Bildung und Kultur sowie der Kirchen geholfen werden. Nicht zuletzt setzt das Aalkönigskomitee Jahr für Jahr Mittel für den Aalschokker ARANKA, das Wahrzeichen unserer Stadt, ein; das Schiff auf dem Rhein soll in Zukunft eine noch größere Attraktivität für die Heimatkunde erhalten.

Kontakt:
Christopher Wirtgen, CW.PR, 0221.7198106, 0171.1916408