NEUES

Berichte vom Hofe

Das alljährliche Aalkönigfest ist sicherlich der Höhepunkt im Kalender der Aalmonarchie am Rhein. Doch die Idee reicht über das ganze Jahr hinweg. Bleiben Sie informiert und erfahren Sie hier alle Neuigkeiten vom Hofe.

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24. November 2020

TRAUER UM HEINZ WARNEKE

Erfahrener und wichtiger Begleiter der Aalkönig-Idee

Das Aalkönigkomitee trauert um Heinz Warneke, der am 22. November in Bad Honnef im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Seit Anfang an war er aktiv daran beteiligt, die Idee des Aalkönigs zu realisieren. Dabei ging es ursprünglich darum, die Reparatur und Renovierung des Aalschokkers ARANKA zu finanzieren. Doch mit dem Erlös der Krönungsfeste konnten seit 2004 auch über 500 soziale Projekte im Jugendbereich unserer Stadt gefördert werden. Bei der Auswahl und Begleitung dieser Projekte schaltete sich Heinz Warneke stets engagiert ein.

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Für unser Aalkönigskomitee war er ein besonders erfahrener Begleiter. Immerhin übernahm er 1972 das Amt des Präsidenten des Berliner Fußballclubs Hertha BSC und befreite den Verein aus einer finanziellen Notlage. Über 10 Jahre lang leitete er als Chef die Berliner Deutschland-Halle. Damit war Heinz Warneke ein Mann mit einem besonders guten Netzwerk, mit besten Kontakten zu Politikern, Künstlern und Managern. Bei der Suche nach Königinnen und Königen für das Aalreich des Rheinlandes war dies immer wieder hilfreich. Ebenso leistete er Jahr für Jahr einen wertvollen Beitrag bei der Ansprache von Sponsoren, ohne deren Großzügigkeit die Finanzierung der vielen Jugendprojekte kaum möglich gewesen wäre. Wir werden den Mann aus Berlin, der seit langem Bad Honnef zu seiner zweiten Heimat gemacht hatte, sehr vermissen.
Das Aalkönigkomitee trauert mit seiner Frau und Familie um einen Freund, der sich für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger engagiert hat. Wir Komiteemitglieder werden Heinz Warneke ein ehrendes Andenken bewahren.

Friedhelm Ost
Staatssekretär a.D.
Sprecher des Aalkönigkomitees

01. OKTOBER 2020

ZUM TODE VON WOLFGANG CLEMENT

Ein Mann mit Herz für die Menschen

Bis zuletzt hatte er gegen seine schwere Erkrankung angekämpft und Lebenswillen gezeigt, doch seine Kräfte ließen im Laufe der jüngsten Zeit mehr und mehr nach: Am 17. September 2020 ist Wolfgang Clement gestorben – friedlich eingeschlafen im Kreis seiner Familie in seinem Haus in Bad Godesberg.

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Der Kumpel aus dem Ruhrgebiet

Die Meldung von seinem Tod hat alle, die ihn kannten, tief betroffen gemacht. Denn Wolfgang Clement war nicht nur der Politiker, der in höchste Ämter unseres Staates aufstieg, sondern vor allem eine Persönlichkeit, die sich für alle Menschen einsetzte. 1940 in Bochum, mitten im Ruhrgebiet geboren, prägten ihn die Gene der Region mit Kohle und Stahl. Nicht wenigen begegnete er als echter „Kumpel“, was viel mehr als Freund, Begleiter, Fahrensmann und Beschützer charakterisiert. Was auch immer er beruflich machte, als Journalist und Politiker engagierte er sich stets für eine Gesellschaft mit menschlichem Antlitz. Mit Herzblut fühlte er sich geradezu verpflichtet, sich für die Arbeiterschaft, die Schwächeren unserer Gesellschaft, ja alle, die nicht mit dem „goldenen Löffel im Mund“ auf die Welt gekommen waren und insbesondere jene, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen, einzusetzen. So gesehen war er einer der letzten großen sozialen Demokraten unserer Zeit – ganz in der Tradition von Willy Brandt und Johannes Rau, dessen Nachfolger er als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurde.

Chef in NRW, Superminister in Berlin

 Einige Jahre lang widmete Wolfgang Clement sich als NRW-Regierungschef den schwierigen Problemen dieses Landes. Den Rückbau der Steinkohle, die Struktur der Stahlindustrie und viele andere Herausforderungen musste er meistern.
Als Ministerpräsident fuhr er in einem Bus durch das Land und warb für Ausbildungsplätze, damit junge Menschen nicht auf der Strecke blieben. Im Jahre 2002 hat ihn der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Berlin gerufen: Als Superminister für Wirtschaft und Arbeit sollte der krisenerprobte Politiker aus NRW unsere Politik wieder aus dem tiefen Tal führen – aus der Wachstumsschwäche und hohen Arbeitslosigkeit.

Der ewige soziale Demokrat

Wolfgang Clement setzte mutig die Reformen der Agenda 2010 gegen viele Widerstände um. Während zahlreiche Genossen aus der SPD dagegen Front machten, leitete er einen mehr als zehnjährigen Aufschwung in Deutschland ein; das Wachstum und damit der Wohlstand stiegen wieder an, die Zahl der Arbeitslosen ging um rund zwei Millionen zurück, die Zahl der Beschäftigten erreichte ein Rekordniveau. Jedoch musste er immer wieder heftige Attacken aus der SPD hinnehmen, die schließlich zu seinem Austritt aus dieser Partei führten. Im Herzen war er dennoch ein sozialer Demokrat geblieben, ein Leuchtturm für die Soziale Marktwirtschaft.

Seine Liebe zum Nizza am Rhein

 Obwohl Wolfgang Clement privat mit seiner Familie in seinem Haus in Bad Godesberg lebte, seine große Liebe galt der Stadt auf der anderen Seite des Rheins, nämlich Bad Honnef. Er war immer wieder gern im Nizza am Rhein. Ein wichtiger Treffpunkt für ihn und oft genug für seine ganze Familie war das Weinhaus Steinbach. Die frühere Wirtin verehrte ihn so sehr, dass sie sein Foto an einer Wand des Gasthauses aufhing. Auch traf Wolfgang Clement sich häufig mit Freunden im Caesareo, um die italienische Küche von Herrn Tucci zu genießen.

Wolfgang I. – Begründer der Aaldynastie des Rheinlands

Was ihm auch immer möglich war, Wolfgang Clement tat es für Bad Honnef: Er nahm am Leben einiger Vereine teil. Er kam zur Siegerehrung, als die Jugendmannschaft des Basketball-Clubs deutscher Meister wurde. Er förderte die Errichtung der Fachhochschule und vieles mehr. Und er machte die Gründung der Aal-Dynastie erst möglich: Im Jahre 2003 wurde Wolfgang I. zum ersten Aalkönig des Rheinlandes im Kurhaus zu Bad Honnef gekrönt. Klaus Wirtgen, der bis zu seinem Tod im Jahre 2010 aktives Mitglied im Aalkönigkomitee war, schrieb damals: „Wer, wenn nicht Superminister Wolfgang Clement, wäre besser geeignet, mit seiner Reputation den Ruf der Stadt Bad Honnef ins Land und über die Grenzen hinaus zu tragen?

Aalkönig! Clement! Honnef!“

Wolfgang Clement hat sich um unsere Republik, um unser Land Nordrhein-Westfalen und insbesondere auch um unsere Stadt Bad Honnef verdient gemacht. Er war nicht nur der Superpolitiker, er beteiligte sich an vielen – auch kleineren, aber wichtigen – sozialen Projekten. Er diente den Menschen, wo immer ihm dies möglich war. Wir alle trauern mit seiner Frau Karin, seinen Töchtern und Enkeln sowie seiner ganzen Familie. Denn wir haben einen unserer Besten verloren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Das würdigste Denkmal, das wir ihm widmen können, ist das Denkmal in unseren Herzen.

Friedhelm Ost

30. September 2020

ABSCHIED VON KLAUS FIGGE

Mit Leidenschaft und Freude für Aranka

Klaus Figge hat sich gemeinsam mit seinem Freund Rudi Beerendonk über die letzten Jahre hinweg in die Herzen vieler Honnefer renoviert. Mit großer Leidenschaft und Freude kümmerte er sich um Erhalt und Wohl von ARANKA. Er bereitete die alte Dame für ihre Schönheitskuren in der Werft vor und sorgten ganzjährig für ihr stattliches Aussehen.

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Auf Klaus Figge war Verlass – auch „an Land“. Immer stand er bereit, wenn angepackt werden musste. Unter seiner rauen Schale steckte ein ebenso herzlicher wie guter Kern. Er liebte das Wasser – egal ob Fluss, See oder Meer – und schnelle Autos.

Am 20. September ist Klaus Figge von Bord gegangen. Der Aalkönig verliert einen seiner engagiertesten Mitstreiter. Klaus Figge war ein Freund. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen. Ruhe in Frieden, Käpt´n Klaus!

24. August 2020

Treffen mit Projektverantwortlichen:

Aalkönig Andreas I. in Aegidienberg

32.000 Euro für neue Projekte

Dank der großzügigen Förderung durch das Aalkönigkomitee können in diesem Jahr insgesamt zehn Projekte über das Netzwerk Gewaltfrei in Bad Honnef realisiert werden. Alle Projekte haben dabei ein Ziel: ein gewaltfreies Miteinander insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu fördern. 

Die Vorstellung dieser Projekte nahm der amtierende Aalkönig Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum Anlass, die Projektverantwortlichen persönlich im Begegnungshaus in Aegiendienberg zu treffen, um sich aus erster Hand über den Stand der Projekte zu informieren.

Das Aalkönigkomitee fördert seit nunmehr 17 Jahren gemeinnützige Projekte. Seit 2014 konzentriert sich das Komitee auf den Bereich Gewaltprävention bei Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef und dem städtischen Jugendamt wurde eigens das Netzwerk Gewaltfrei aus der Taufe gehoben, das die Mittel verwaltet und interessierte Vereine, Institutionen und Gruppen berät und vernetzt. Seit 2003 konnten bereits rund 500.000 Euro für Projekte im Bereich Jugend und Soziales bereitgestellt werden. Für das laufende Jahr konnte das Aalkönigkomitee insgesamt 32.000 Euro zur Verfügung stellen. 

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Unter den zehn Projekten, die dieses Jahr fast alle zu hundert Prozent gefördert werden, handelt es sich neben wiederkehrenden Angeboten auch um neue innovative Ideen. Mit „Bewegte Begegnung“ setzt sich beispielsweise der Verein Bad Honnef Tanzt in Kooperation mit der Hohenhonnef GmbH das Ziel, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. So sollen Menschen aus der Region gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen von Haus Hohenhonnef durch die Bewegung einen Zugang zueinander finden. Das inklusives Fußballturnier der Einrichtung geht außerdem dieses Jahr schon in die dritte Runde. Von der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Bad Honnef und Königswinter wird das Medienpräventionsprojekt „Sprechen Sie doch lieber mit Ihrem Kind“ großzügig unterstützt. Hintergrund hier ist Eltern anzuregen, ihr eigene Medienverhalten, insbesondere in Gegenwart ihrer Kinder, zu reflektieren und die Eltern dabei zu unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien zu entwickeln. Im Rahmen von einer großen Plakataktion und einer Veranstaltungsreihe wird sich das Projekt über das ganze Jahr hin entwickeln. 2 Mit dem erlebnispädagogischen Gruppenprojekt „Einer für alle – alle für einen!“ für Jungen und Mädchen von 13 bis 16 Jahren will das Haus der Jugend in der ersten Sommerferienwoche das Miteinander von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft stärken und gleichzeitig Gewaltbereitschaft abbauen. Auslöser für das Projekt ist die Beobachtung von negativen Gruppenzwängen sowie körperlicher und verbaler Gewalt unter einigen Besuchern und Besucherinnen der offenen Jugendeinrichtung. Durch Aktionen mit Interaktions- und Kooperationsaufgaben soll der Gruppe ihr soziales Verhalten gespiegelt und bewusst gemacht werden. Neben weiteren Freizeit- und Sportangeboten sind auch Einzel- und Gruppengespräche ein wichtiger Bestandteil des Projektes, um die Erlebnisse zu reflektieren und die Handlungsfähigkeit zu optimieren. Mithilfe der Förderung des Netzwerks werden auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirchengemeinde weitergebildet. Ein Kinderschutzkonzept soll in diesem Jahr implementiert werden und durch Präventionsschulungen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sicherer machen. Altbewehrte Projekte, die inzwischen seit mehreren Jahren gefördert werden, sind das Flüchtlingsband Projekt „Rhein Refugees“ und der Bauspielplatz BAEGI in Aegidienberg, auf dem Kinder und Jugendliche in den Sommerferien aktiv werden können. Auch eine Stabilisierungsgruppe und das Projekt „Nein heißt Nein“ gegen sexualisierte Gewalt des Frauenzentrums Bad Honnef werden erneut durch die Fördergelder ermöglicht.

16. Juli 2020

300 EURO FÜR NETZWERK GEWALTFREI

Spendenübergabe DIE GRÜNEN Bad Honnef e.V. 

Die Wählergemeinschaft Die GRÜNEN Bad Honnef e.V. ist eine der ältesten „grünen“ Gemeinschaften in Deutschland, die seit 1980 ununterbrochen im Rat der Stadt Bad Honnef politisch tätig ist. Neben der politischen Arbeit engagiert sich die Wählergemeinschaft unter anderem seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der SPD beim „Kulturtreff“ und unterstützt jedes Jahr mit Spendengeldern in Höhe von ca. 2.000,- EUR unterschiedliche Organisationen oder Projekte in Bad Honnef wie z.B. in diesem Jahr die Musikschule, die Stadtbücherei, die Jugendarbeit von Sportvereinen, die Tafel, die Fördervereine der Grundschulen, den Psychosozialen Arbeitskreis oder das Bündnis für Familie.

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Diese Woche übergaben Dieter Lüttke, Jochen Agte und Christiane Guth von der Wählergemeinschaft Die GRÜNEN Bad Honnef e.V. insgesamt 300 Euro dem Aalkönigkomitee. Das Geld fließt unmittelbar in die sozialen Projekte des „Netzwerk Gewaltfrei“. Gefördert werden hier u.a. Projekte im Bereich Gewaltprävention, Inklusion und Integration von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring und dem städtischen Jugendamt wurde das „Netzwerk Gewaltfrei“ vor 7 Jahren gegründet. Das Ziel: Ein gewaltfreies Miteinander.

Das für Oktober geplante Aalkönigfest, mit dessen Erlös seit 2003 viele wichtige soziale Projekte in der Stadt gefördert werden konnten, musste in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Vielfältige Aktionen und Spenden ermöglichen trotzdem die Durchführung der Projekte im kommenden Jahr. „Durch Spenden wie von der Wählergemeinschaft Die GRÜNEN Bad Honnef e.V. können wir die Projekte des Netzwerkes Gewaltfrei nachhaltig am Leben erhalten und eine Förderung für das nächste Jahr sicherstellen – daher noch einmal einen großen Dank stellvertretend für alle Projekte“, so Marius Nisslmüller zu der Spende.

10. JUNI 2020

ANDREAS I. BESUCHT ARANKA

ARANKA-AKTIVITÄTS-CHALLENGE: über 10.000 Euro für soziale Projekte

Der amtierende Aalkönig, Prof. Dr. Andreas Pinkwart kam extra aus Düsseldorf ins rheinische Aalreich nach Bad Honnef, um sich über den Stand der Projekte zu informieren und bei der Gelegenheit der königlichen Aranka seinen Antrittsbesuch abzustatten. Begrüßt wurde er vor Ort von der Bundestagsabgeordneten Nicole Westig, Bürgermeister Otto Neuhoff und Komiteesprecher und Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost.

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Am Rheinufer nahm Andreas I. noch einmal Bezug auf seine Krönungsrede im September 2019, in der er dem Aalkvolk versprach, „neue Strömungen zu schaffen, Zuflüsse zu bündeln und Eigenständigkeit und Innovationsgeist aller Aale in alle Richtungen zu fördern.“ Doch dann kam Corona.  „Nun mussten wir stattdessen in den letzten Monaten Dämme errichten, Grenzen schließen, der Wirtschaft das Wasser abgraben und das gesellschaftliche Leben allerorts und notgedrungen austrocknen lassen.“ Er betonte, dass es noch viel zu tun gebe, aber auch, dass viele Maßnahmen gegriffen hätten und berichtete von den umfangreichen staatlichen Hilfsmaßnahmen und jenen in NRW. Er lobte die Zusammenarbeit von Politik und Bürgern, die öffentliche Verwaltung und hob den Beitrag der Medien hervor, den diese bei der Bewältigung der Krise leisten.

Der Sprecher des Aalkönigkomitee, Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost, gab einen Überblick über die aktuelle Situation der Projektarbeit: „Bislang konnten wir mit dem Reinerlös dieser Krönungsfeste die sozialen Projekte im Jugendbereich finanzieren; seit 2004 waren das über 400 Projekte, die wir insgesamt mit etwa 500.000 € gefördert haben. In diesem Jahr mussten wir deshalb eine Finanzierungsalternative finden: Mit einer Aalkönigschallenge haben wir die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und einige andere Sponsoren um Hilfe gebeten. Unser Aalkönig Andreas I. hat auch mit einem Video-Clip dazu aufgerufen; mehr als 1.300 mal ist er angeklickt worden. Diese Challenge, bei der viele Menschen als Radfahrer, Wanderer, Ruderer, Musiker usw. mitgemacht haben, hat uns einen geradezu überwältigenden Erfolg beschert.“

Genau 8.221 Euro kamen durch die ARANKA-AKTIVITÄTS-CHALLENGE für die sozialen Projekte des Aalkönigs zusammen. Auch die Erlöse der Initiative „Musik für Bad Honnef“, in deren Rahmen die drei Spielmannszüge der Stadt erstmalig gemeinsam Konzerte gaben, kamen den Aalkönigprojekten zu Gute. Insgesamt 1.825,90 übergab Konzertinitiator Benny Limbach dem Aalkönigkomitee. 

“Wir sind absolut überwältigt von dem tollen Ergebnis. Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Beteiligten, die aktiv bei der Challenge mitgemacht haben und so die Welle immer größer gemacht haben. Es hat sich gezeigt, was erreicht werden kann, wenn alle engagiert an einem Strang ziehen. Herzlichen Dank!”, so Fabian Ost, Mitinitiator der ARANKA-AKTIVITÄTS-CHALLENGE, stellvertretend für die Komiteemitglieder.   

 

 

25. Mai 2020

ARANKA SCHLÄGT WELLEN

Unterstütze den “Rettungsring” für die Sozialprojekte des Aalkönigs

 

„Aranka schlägt Wellen“ – unter diesem Motto bündelt das Aalkönigkomitee einen ganzen „Rettungsring“ an Maßnahmen, um die vielen Sozialprojekte, die bisher vor allem durch den Reinerlös des Aalkönigsfestes finanziert wurden, in diesem herausfordernden Jahr „über Wasser“ zu halten.

Den Auftakt macht die „Aranka-Aktivitäts-Challenge“ vom 28.5. – 4.6.2020. Jede Aktivität hilft und kommt unmittelbar den sozialen Projekten zu Gute. 

Und so geht´s: 

 

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1.
Mach mit, sei aktiv – ganz egal ob joggen, walken, radeln, rudern oder rollerbladen
 
 
2.
Wähle eine Strecke, die entweder in Sichtweite der Aranka startet oder endet.
Eine Streckenauswahl findest Du auf der Webseite unseres Partners STADTJUGENDRING BAD HONNEF.
Wenn Du nicht aus Bad Honnef kommst, wähle Deine eigene Strecke
 
 
3.
Motiviere andere, indem Du ein „Aranka-Challenge-Selfie“ mit Rhein und Schiff im Hintergrund auf unserer Facebookseite postest – wer will mit eigener Aktivitätsleistung
 
 
4.
Spende Deinen Aktivitätsbeitrag (1 km = 1 Euro) und unterstütze so die Sozialprojekte des AalkönigsKontoverbindung:
Aalkönig e.V.
DE46 3705 0299 0020 0132 07
 
 
 
Übrigens: Kinder und Jugendliche können sich auch einen Laufsponsor (z.B. Eltern/ Großeltern) suchen, der für die Leistung spendet.
Und: wer mehr spenden möchte als seinen Aktivitätsbeitrag, darf dies auch sehr gerne tun.
 
 
Erfahre alles über die geförderten Sozialprojekte:

19. Mai 2020

KEIN KRÖNUNGSFEST IN 2020

Andreas I.: Erster Regent für 2 Jahre

„Schweren Herzens hat das Aalkönigkomitee beschließen müssen, dass das Krönungsfest in diesem Jahr nicht stattfinden wird,“ das teilte der Sprecher des Komitees, Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost jetzt mit: „Wir hatten bereits viele Vorbereitungen getroffen, doch die Risiken sind einfach nicht zu verantworten.“

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In diesen Tagen sollte die Nachfolgerin des derzeit regierenden Aalkönigs Andreas I. nominiert werden. Selbst das Probeessen für das Festmenu war schon terminiert.“ Doch das Virus-Covid-19 ist nach wie vor völlig unkalkulierbar“, so Friedhelm Ost, „dass wir auf keinen Fall eine große Veranstaltung mit rund 400 Gästen verantworten können.“ Die Gesundheit der Menschen müsse absoluten Vorrang haben. Deshalb wäre die weitere Organisation nur mit großen Unwägbarkeiten belastet gewesen und hätte nur mit vielen Vorbehalten erfolgen können. Eine Absage zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres hätte zudem zu hohen Kostenbelastungen führen können.

Andreas I.: Erster Regent für 2 Jahre

Zum ersten Mal in der Geschichte der Aalmonarchie des Rheinlandes werde die Herrschaft des 2019 gekrönten Königs bis 2021 verlängert. Der NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart habe diesem Wunsch zugestimmt. Er werde, im Juni der Einladung des Aalkönigkomitees folgen und den Aalschokker ARANKA besuchen. Im Herbst wolle er sich zudem über Sozialprojekte, die vom Komitee gefördert werden, hier vor Ort informieren. Auf dem Krönungsfest 2019 hatte König Andreas I. auch sein finanzielles Engagement dafür zugesagt.

Aalkönigkomitee hilft weiterhin

Das Aalkönigkomitee werde sich bemühen, die bisherigen Sozialprojekte auch weiterhin zu unterstützen, obwohl mit dem Ausfall des diesjährigen Krönungsfestes die Einnahmen aus Spenden und Sponsoring nicht zur Verfügung stehen würden. „Wir werden dennoch bisherige Spender anschreiben und um finanzielle Hilfe bitten“, erklärte Friedhelm Ost und wies darauf hin, dass die Mitglieder des Komitees bereits mit „gutem Beispiel“ vorangegangen seien. Das Komitee hat schon weitere Ideen entwickelt, um gerade in dieser schwierigen Zeit die langjährigen Sozialprojekte zur Gewaltprävention und Integration von Kindern und Jugendlichen „über Wasser zu halten“. Bislang wurden mit dem Reinerlös der Aalkönigsfeste seit 2004 rund 500 Projekte mit etwa 500.000 Euro unterstützt. Alle bisherigen Monarchen hätten sich in den „Dienst der guten Sache“ gestellt und das soziale Engagement des Aalkönigkomitees unterstützt. „Wir würden uns sehr freuen“, so Friedhelm Ost, „wenn gerade in diesem Jahr viele Freunde unseres Aalvolks trotz des Ausfalls des Krönungsfestes zu einer Spende für die Sozialprojekte bereit wären.“

Unterstützen Sie die Initiative des Aalkönigkomitees mit Ihrer Spende!

Das Aalkönigkomitee dankt jedem, der mit einer Spende an den gemeinnützigen Verein „Aalkönig e.V.“ die Förderung Bad Honnefer Jugendprojekte bereits unterstützt hat und auch weiterhin unterstützen wird.

Die Kontoverbindung des Spendenkontos bei der Stadtsparkasse Bad Honnef lautet:

Aalkönig e.V.

– IBAN: DE46  3705  0299  0020  0132  07 –

02. Februar 2020

Runde 7 für Netzwerk Gewaltfrei

32.000 Euro für neue Projekte 

Dank der großzügigen Förderung durch das Aalkönigkomitee können in diesem Jahr insgesamt zehn Projekte über das Netzwerk Gewaltfrei in Bad Honnef realisiert werden. Alle Projekte haben dabei ein Ziel: ein gewaltfreies Miteinander insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

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Das Aalkönigkomitee fördert seit nunmehr 17 Jahren gemeinnützige Projekte. Seit 2014 konzentriert sich das Komitee auf den Bereich Gewaltprävention bei Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef und dem städtischen Jugendamt wurde eigens das Netzwerk Gewaltfrei aus der Taufe gehoben, das die Mittel verwaltet und interessierte Vereine, Institutionen und Gruppen berät und vernetzt. Seit 2003 konnten bereits rund 500.000 Euro für Projekte im Bereich Jugend und Soziales bereitgestellt werden. Für das laufende Jahr konnte das Aalkönigkomitee insgesamt 32.000 Euro zur Verfügung stellen.

Unter den zehn Projekten, die dieses Jahr fast alle zu hundert Prozent gefördert werden, handelt es sich neben wiederkehrenden Angeboten auch um neue innovative Ideen. Mit „Bewegte Begegnung“ setzt sich beispielsweise der Verein Bad Honnef Tanzt in Kooperation mit der Hohenhonnef GmbH das Ziel, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. So sollen Menschen aus der Region gemeinsam mit Bewohnern und Bewohnerinnen von Haus Hohenhonnef durch die Bewegung einen Zugang zueinander finden. Das inklusives Fußballturnier der Einrichtung geht außerdem dieses Jahr schon in die dritte Runde.

Von der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Bad Honnef und Königswinter wird das Medienpräventionsprojekt „Sprechen Sie doch lieber mit Ihrem Kind“ großzügig unterstützt. Hintergrund hier ist Eltern anzuregen, ihr eigene Medienverhalten, insbesondere in Gegenwart ihrer Kinder, zu reflektieren und die Eltern dabei zu unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien zu entwickeln. Im Rahmen von einer großen Plakataktion und einer Veranstaltungsreihe wird sich das Projekt über das ganze Jahr hin entwickeln.

Mit dem erlebnispädagogischen Gruppenprojekt „Einer für alle – alle für einen!“ für Jungen und Mädchen von 13 bis 16 Jahren will das Haus der Jugend in der ersten Sommerferienwoche das Miteinander von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft stärken und gleichzeitig Gewaltbereitschaft abbauen. Auslöser für das Projekt ist die Beobachtung von negativen Gruppenzwängen sowie körperlicher und verbaler Gewalt unter einigen Besuchern und Besucherinnen der offenen Jugendeinrichtung. Durch Aktionen mit Interaktions- und Kooperationsaufgaben soll der Gruppe ihr soziales Verhalten gespiegelt und bewusst gemacht werden. Neben weiteren Freizeit- und Sportangeboten sind auch Einzel- und Gruppengespräche ein wichtiger Bestandteil des Projektes, um die Erlebnisse zu reflektieren und die Handlungsfähigkeit zu optimieren.

Mithilfe der Förderung des Netzwerks werden auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirchengemeinde weitergebildet. Ein Kinderschutzkonzept soll in diesem Jahr implementiert werden und durch Präventionsschulungen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sicherer machen.

Altbewehrte Projekte, die inzwischen seit mehreren Jahren gefördert werden, sind das Flüchtlingsband Projekt „Rhein Refugees“ und der Bauspielplatz BAEGI in Aegidienberg, auf dem Kinder und Jugendliche in den Sommerferien aktiv werden können. Auch eine Stabilisierungsgruppe und das Projekt „Nein heißt Nein“ gegen sexualisierte Gewalt des Frauenzentrums Bad Honnef werden erneut durch die Fördergelder ermöglicht.

Lesen Sie hier einen Bericht aus dem General Anzeiger vom 01. Februar 2020 zum Medienpräventionsprojekt: GA

9. DEZEMBER 2019

PREISTRÄGER BERICHTEN

DIE PROJEKTFÖRDERUNG DES AALKÖNIGKOMITEES

Nach über 16 Aalkönigjahren ist das Komitee stolz, über 500.000 € bereitgestellt zu haben. Im letzten Jahr konnten durch eine Vielzahl von Sponsoren und privaten Spendern erneut über 35.000 € für Jugend- und Integrationsprojekte zur Verfügung gestellt werden.

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Seit dem Jahr 2014 konzentriert sich das Komitee verstärkt auf den Bereich „Gewaltprävention bei Jugendlichen“. Zu diesem Thema wurde gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef das Netzwerk „Gewaltfrei“ gegründet, in dem sich die Verantwortlichen regelmäßig über ihre Projekte und Ergebnisse austauschen und weitere Ideen entwickeln. Auch für das Jahr 2019 stehen erneut 9 Jahresprojekte im Rahmen des Netzwerks „Gewaltfrei“ auf dem Programm. Über die regelmäßige Projektarbeit des Netzwerks „Gewaltfrei“ hinaus hat das Aalkönigkomitee wichtige Integrationsprojekte und -aktionen finanziell unterstützt. Das Komitee setzt sich dabei zum Ziel, jungen Menschen vor Ort die Möglichkeit zu geben, durch konkrete Inhalte und Projekte Anschluss zu finden und sich so in die Bad Honnefer Gesellschaft zu integrieren.

Eines der Projekte im Netzwerk lautet „Nein heißt nein! Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“, durchgeführt vom Verein Frauen für Frauen e.V.Sexuelle Belästigung, Grenzüberschreitungen und die Gefahr von K.O.-Tropfen – das sind Dinge, die Frauen und Mädchen beim Feiern immer wieder begegnen und den Spaß am Weggehen trüben können. Die Projektverantwortlichen wollen sich dafür einsetzen, dass es bei öffentlichen Veranstaltungen in Bad Honnef eine sichtbare Haltung gegen sexualisierte Gewalt und ein sensibilisiertes, zu dem Thema geschultes Personal gibt. Zusätzlich führt der Verein Frauen für Frauen e.V. erneut eine Stabilisierungsgruppe für Frauen nach traumatischen und belastenden Erfahrungen durch.

Die KinderKunstschule-Unkel wird in diesem Jahr einen Kinderliteraturpreis mit dem Thema: „Achtsamkeit mit Worten“ durchführen. Dabei sollen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer literarisch mit dem Thema „ACHTSAMKEIT“ auseinandersetzen. Mit diesem Projekt soll ein gewaltfreier Umgang mit Worten und Sprache initiiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sensibilisiert werden, präventiv und nachhaltig die Gefahren und Auswirkungen von Worten u. Sprache/Gedanken in ihrem Alltag zu berücksichtigen.

Ebenfalls gefördert wird das 2. Inklusive Fußballturnier, ausgerichtet von den Fußballfreunden Hohenhonnef. Die Fußballmannschaft des Hauses Hohenhonnef spielte bereits mehrfach gegen andere Mannschaften und auf inklusiven Turnieren der Region. Die dort erlebte Gastfreundschaft und die Freude an den vielfältigen Begegnungen motivierten dazu, selbst Gastgeber zu sein. Nach dem Leitsatz, Sport – und insbesondere Fußball – als Medium sozialer Arbeit gewaltpräventiv zu nutzen, wird das Turnier mit zehn Mannschaften im Sommer 2019 im Stadion Menzenberg durchgeführt.

Weitere Projekte werden in diesem Jahr verwirklicht durch das Haus der Jugend, den Jugendtreff Aegidienberg, den Rhöndorfer TV und „Bad Honnef tanzt“. Auch das erfolgreiche Band Projekt Rhein Refugee Youngstars konnte erneut großzügig gefördert werden.

Unterstützen Sie die Initiative des Aalkönigkomitees mit Ihrer Spende!

Die Finanzierung dieser Projekte ist ausschließlich durch das jährlich stattfindende Aalkönigfest sowie die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren und Spender möglich. Das Aalkönigkomitee dankt jedem, der mit einer Spende an den gemeinnützigen Verein„Aalkönig e.V.“ die Förderung Bad Honnefer Jugendprojekte bereits unterstützt hat und auch weiterhin unterstützen wird.

Die Kontoverbindung des Spendenkontos bei der Kreissparkasse Köln lautet:
Aalkönig e.V.
– IBAN: DE46 3705 0299 0020 0132 07 –
– BIC: COKSDE33XXX –

28. NOVEMBER 2019

JAZZ FOR BENEFITS

ÜBER 1600 EURO FÜR NETZWERK GEWALTFREI ERSPIELT

Zwei Bands – ein Gedanke! Wenn neun Musiker und eine Musikerin sich und andere für ihre Musik begeistern können, dann kommt was zusammen.

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So kann sich das Netzwerk Gewaltfrei über 1.620,- Euro freuen! Gespendet wurde am 15. November, einem Freitagabend bei einem Wohltätigkeitskonzert. Das „Original Wahnbach Quintett“ und „Tricky Windows“ hatten zu einem Doppelauftritt ins KaT_A geladen. In den Ausstellungsräumen von Andra Lauffs Wegner im ehemaligen Haus Hedwig in Rhöndorf boten die beiden Bands Jazz und mehr vor mehr als 100 Gästen. „Der Reinerlös des Abends – ein Wahnsinn“, so reagierte Fabian Ost vom Aalkönigskomitee, das das Netzwerk seit einigen Jahren unterstützt. Thomas Heyer von „Tricky Windows“: „Das war dreifache Freude: Für das Publikum, das Netzwerk Gewaltfrei und für uns Musiker!“ Auch Hartmut Kreyer vom „Wahnbachquintett“ zeigte sich überrascht von der Spendenfreudigkeit des Publikums. „Ein rundum gelungener Abend, der nach Wiederholung ruft“, so sein Fazit.

Das Netzwerk Gewaltfrei fördert Projekte, bei denen ein gewaltfreies Miteinander insbesondere von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt steht. Koordiniert wird das Netzwerk vom Stadtjugendring und dem Jugendamt Bad Honnef.

9. Oktober 2019

Netzwerk Gewaltfrei – Fördermittel können beantragt werden

Fördermittel für 2020 können ab sofort beantragt werden Im kommenden Jahr kann der Stadtjugendring Bad Honnef dank der großzügigen Bereitstellung von Fördermitteln durch das Aalkönigkomitee wieder soziale Projekte finanzieren. 

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30.000 Euro stehen für 2020 zur Verfügung, mit denen das Netzwerk Gewaltfrei Projekte und Initiativen von Vereinen, Institutionen und Gruppen unterstützen kann. Interessierte können sich ab sofort um eine Förderung bewerben.

Koordiniert vom Stadtjugendring und dem Jugendamt der Stadt Bad Honnef, hat es sich das Netzwerk zur Aufgabe gemacht, Gewaltfreiheit und Inklusion zu fördern. Zu den in diesem Jahr geförderten Projekten gehört unter anderem der Kinderliteraturpreis „My summer for future – Achtsamkeit der Worte“ des Casimir-Verlags, die zweite Ausgabe des inklusiven Fußballturniers der Hohenhonnef GmbH sowie das Projekt „Nein heißt Nein! Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“ vom Frauenzentrum Bad Honnef.

Seit 2014 hat das Netzwerk bereits über 40 soziale Projekte unterstützt, die ohne diese Unterstützung nicht hätten umgesetzt werden können. Insgesamt sind seit Gründung des Aalkönigkomitees im Jahr 2003 so bereits fast eine halbe Million Euro in die Projektförderung in Bad Honnef geflossen. Interessierte Gruppen, Vereine und Institutionen für das nächste Jahr eine Förderung formlos beantragen, in dem sie eine Projektbeschreibung und einen Kosten- und Finanzierungsplan an den Stadtjugendring Bad Honnef senden.  Gefördert werden Projekte rund um das Thema Gewaltprävention unter Jugendlichen in und um Bad Honnef.

Die Frist für neue Anträge ist der 1. Januar 2020. Bei Fragen steht Marius Nisslmüller, Vorsitzender des Stadtjugendrings, als Ansprechpartner zur Verfügung: nisslmueller@sjr-honnef.de. Er nimmt auch Anträge entgegen. Anträge per Post sind zu richten an: Stadtjugendring Bad Honnef e.V., Rommersdorder Str. 78, 53604 Bad Honnef.

07. September 2019

Andreas I. hat den Thron bestiegen

Andreas Pinkwart ist gestern Abend zum neuen Aalkönig von Bad Honnef gekrönt worden. Vor über 350 Gästen – darunter mit Wolfgang Clement, Rudolf Seiters und Wolfgang Bosbach gleich drei Aalkönige a. D. – empfing er auf dem Petersberg die Insignien der Macht.

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Vorgängerin Malu Dreyer, die beim Aalvolk höchste Sympathien genießt und sich kürzlich noch in Bad Honnef über die geförderten Projekte informierte, hielt die Laudatio auf ihren Nachfolger. “Mitgestalten, Verantwortung übernehmen – das sind Eigenschaften, die Andreas Pinkwartmit Unternehmern und Unternehmerinnen verbinden und die sein Handeln stets begleitet haben. Verantwortung übernimmt Andreas Pinkwart nicht nur in seinem Amt als Minister, sondern auch als neuer Aalkönig und Schirmherr.“, so Malu I.

Mit Standing Ovations wurde sie von ihrem Aalvolk verabschiedet. Friedhelm Ost, Sprecher des Aalkönigkomitees, brachte es auf den Punkt: „Majestät, hochgeschätzte und verehrte Königin Malu, unsere Herzen sind wirklich schwer. Denn Ihr wart eine Superherrscherin mit Hingabe und Herzlichkeit.“

Gegen 22 Uhr betrat Andreas Pinkwart, Minister in NRW fürWirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, und im Aalreich frisch gekrönter König, die Bühne. „Heute Abend hier vor Ihnen stehen zu dürfen, die Insignien der Macht zuübernehmen und Teil einer so illustren Reihe glänzender Aalmonarchen zu werden, ist eine große Ehre und zugleich ehrfurchtgebietende Aufgabe.“, so Andreas I.

Mit seiner Regentschaft schlage im Aalreich erneut die Stunde der Gelbaale: „Nachdem zunächst Hans Dietrich I. nicht zögerte, (…) und auch Christian I. in diesem Fall sofort entschied: „Besser mal regieren!“, ist es nun an mir, das liberale Zepter über dem Aalreich zu schwingen!“

Überhaupt war seine Rede eine Hommage an die Spezie, die als „Freigeiste“ und „Globalisierungsoptimisten“ ihr Dasein frönten. In diesem Sinne seine Forderung: „Wir müssen vielmehr mehr Freiheit für neue Ströme und Strömungen schaffen, Zuflüsse bündeln und vernetzen, die Eigenständigkeit und den Innovationsgeist aller Aale in alle Richtungen fördern! Der Gelbaal schwimmt dabei voraus und zeigt, dass man auf wenig verzichten muss, wenn man sich intelligent und effizient verhält. In diesem Sinne soll dennauch der neue aalkönigliche Wahlspruch lauten: Klimatisch geschickt schon heute zu lenken heißt Neues zu denken, nicht nur Altes zu beschränken!“

Das Aalvolk dankte ihm seinen von Innovationsgeist geprägten Amtsantritt mit Standing Ovations.

20. August 2019

Malu I. informiert sich über Aalkönigprojekte

Die amtierende Aalkönigin Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, hat sich heute Vormittag im Haus Hohenhonnef mit Projektverantwortlichen und Mitgliedern des Aalkönigkomitees getroffen, um sich über die vom Aalkönig finanzierten Projekten auszutauschen.

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Im Fokus standen die Projekte „Inklusive Kunstwerkstatt“ und „Inklusives Fußballturnier“ (Haus Hohenhonnef) sowie die Projekte „Nein heißt nein! Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“ und „Wege zu den eigenen Kraftquellen“ (Frauen für Frauen e.V.). Die Ministerpräsidentin zeigte sich begeistert über die Projekte und das Engagement aller Beteiligten. Dennoch sei immer noch viel zu tun, denn es sei immer noch nicht normal, dass behinderte und nichtbehinderte Menschen sich im Alltag begegnen.

Am 6. September wird Malu I. die Insignien der Macht an ihren Nachfolger Andreas Pinkwart übergeben.

16. April 2019

Andreas Pinkwart wird neuer Aalkönig und damit Nachfolger von Malu Dreyer!

Hoch oben auf dem Petersberg wird am 6. September Andreas Pinkwart Nachfolger von Malu I. auf dem Thron der Aalmonarchie. Das verkündete jetzt das Aalkönigkomitée. „Auf der Suche nach einem neuen Regenten für das rheinländische Aalreich haben wir wieder in vielen Flüssen und Seen unsere Netze ausgeworfen“, berichtete der Komitée-Sprecher, Staatssekretär a.D. Friedhelm Ost: „Nun können wir uns über den glücklichen Fang eines schwergewichtigen Gelbaals freuen.“

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Der zukünftige Monarch verfügt nämlich über große Fähigkeiten und Erfahrungen in verschiedenen schwierigen Gewässern. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik durchquerte der FDP-Mann mit Erfolg viele Untiefen und ließ sich nicht von hinterhältigen Fallenstellern einfangen.

Der kluge Wirtschaftsprofessor

Seine hohen Qualitäten bewies er als kundiger Ökonom: Als Professor lehrte und forschte Pinkwart unter anderem an Hochschulen im In- und Ausland. Dabei profilierte er sich als engagierter Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft und insbesondere als Advokat des Mittelstandes. Freie Unternehmer sind für ihn die „hidden champions“, die mit Innovationen und großer Leistungsbereitschaft für Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze sorgen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie wie die Aale zu langen Wegen bereit sein, um günstige Laichplätze zu finden.
Der wendige FDP-Politiker

Andreas Pinkwart, der 1960 in Berg-Seelscheid geboren wurde, bewies zudem große Ausdauer bei seinem politischen Engagement. Mit Geschick und Gespür blieb er selbst in schwerer See und trotz gefährlicher Stromschnellen, die er mit und in seiner Partei immer wieder erlebte, auf klarem Kurs. Selbst Steigleitern an manchen Flüssen überwand er mit aaliger Eleganz.

Sein Aufstieg im Bundes- und Landeslager der Liberalen ist eindrucksvoll. Im Jahre 2005 wurde der FDP-Politiker Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in der christlich-liberalen Regierung Nordrhein-Westfalens sowie Stellvertreter des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers. In dieser Zeit bis 2010 setzte er sich unter anderem für die bessere Finanzierung der Hochschulen und für den Ausbau des Stipendienwesens ein. Nach politischen Sabbatjahren als Rektor der exzellenten Handelshochschule in Leipzig kehrte Professor Pinkwart 2015 an den Rhein zurück. Ministerpräsident Armin Laschet berief ihn erneut zum Mitglied der NRW-Landesregierung – als Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Seine ambitionierten Herausforderungen sind u.a. der Ausbau eines Gigabit-Netzes für schnelles Internet, die Umstrukturierung der Stein- und Braunkohleregionen, die Förderung von High-Tech-Start ups, also das Anlocken junger Unternehmer, sowie der Aufbau intelligenter Energie- und Umweltsysteme. So wird der neue Aalkönig das nur mit der Devise „mehr Freiheit für Aale und uns alle“ schaffen und als echter Liberaler -nach Hans-Dietrich Genscher und Christian Lindner- der Aalmonarchie neuen Glanz verleihen.

Karten schnell ordern!

Da das Kurhaus zu Bad Honnef renoviert wird, wird das Krönungsfest auf dem Petersberg in Königswinter stattfinden. Dort ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Deshalb empfiehlt das Aalkönigkomitée eine baldige Kartenbestellung, da wieder mit einem vollen Krönungssaal zu rechnen ist. Karten zum Preis von jeweils 145 Euro können nur schriftlich geordert werden: Aalkönig e.V., Reitersdorfer Straße 6, 53604 Bad Honnef bzw. E-Mail: buero.friedhelmost@t-online.de

Text: F. Ost
Bildrechte: MWIDE NRW/ F. Wiedemeier

04. Dezember 2018

Preisträger berichten

Gestern Abend berichteten die Verantwortlichen der Vereine, die das Aalkönigkomitee im vergangenen Jahr im Rahmen des Netzwerk „Gewaltfrei“ gefördert hat, über die Entwicklungen und Ergebnisse der Projekte. Insgesamt konnte das Aalkönigkomitee im vergangenen Jahr 8 Projekte im Bereich „Jugend und Soziales“ mit insgesamt knapp 26.000 € fördern.

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Ebenfalls gefördert wurde das Inklusive Fußballturnier, ausgerichtet von den Fußballfreunden Hohenhonnef. Die Fußballmannschaft des Hauses Hohenhonnef spielte bereits mehrfach gegen andere Mannschaften und auf inklusiven Turnieren der Region. Die dort erlebte Gastfreundschaft und die Freude an den vielfältigen Begegnungen motivierten dazu, selbst einmal Gastgeber zu sein. Nach dem Leitsatz, Sport – und insbesondere Fußball – als Medium sozialer Arbeit gewaltpräventiv zu nutzen, wurde das Turnier mit zehn Mannschaften im Sommer 2018 im Stadion Menzenberg durchgeführt und war ein großer Erfolg.

Weitere Projekte wurden in diesem Jahr verwirklicht durch das Frauenzentrum Bad Honnef, das Haus der Jugend, den Jugendtreff Aegidienberg und den ATV Selhof. Auch das erfolgreiche Band-Projekt der Rhein Refugees konnte erneut gefördert werden.

Die Finanzierung dieser Projekte ist ausschließlich durch das jährlich stattfindende Aalkönigfest sowie die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren und Spender möglich.

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Fabian Ost
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